Kaum ein Thema findet derzeit so viel Aufmerksamkeit wie der demografische Wandel.
Weniger Kinder, mehr Senioren und ungleiche Wanderungsbewegungen verändern das Gesicht der Städte und Gemeinden. Alle Bereiche der Daseinsvorsorge sind betroffen und der Standortwettbewerb zwischen den Kommunen gewinnt an Schärfe. Umso wichtiger ist es, nicht in eine negative Rhetorik zu verfallen, sondern sich bewusst mit den Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort auseinanderzusetzen.
Das Landesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit richteten hierzu eine Tagung in Neumarkt in der Oberpfalz aus. Dabei war auch der Regionalverein SoMit vor Ort.
Den roten Faden durch die Tagung bildete das bürgerschaftliche Engagement. Viele Folgen aus dem demografischen Wandel können die Kommunen nur gemeinsam mit der Bürgerschaft bewältigen. Umgekehrt besteht die Chance, dass Lebensqualität, Bürgersinn und Gemeinschaft einen neuen Schub erhalten. Für die nachhaltige Entwicklung einer Kommune bedeutet der demografische Wandel, dass sich die Menschen noch konsequenter und noch strategischer mit ihrer Zukunft auseinandersetzen müssen, um den Wandel zu gestalten.
Über 120 Teilnehmer, vor allem aus Kommunalpolitik und Verwaltung, hörten die sehr interessanten Vorträge und Ausführungen. Als Referenten waren neben anderen auch Landtagspräsident a. D. Alois Glück, Staatssäkretär Markus Sackmann und Universitätsprofessor Dr. Holger Magel zu hören.
Als Verterter der Region waren Kaisheims Bürgermeister und stellvertretender Landrat Franz Oppel, Gemeinderätin und Leiterin des Monheimer SoMit Regionalbüros, Heike Wildfeuer-Fick, und der Vorstandsvorsitzende der Dorfladen Daiting e.G., Roland Wildfeuer, als Teilnhemer dabei.